The Breakers Timo on Tour

The Breakers

Mal ne andere Reise (zumindest fĂŒr mich).

Anfang Dezember, die Vorweihnachtsstimmung geht los, draußen schneit es so stark, dass der MĂŒnchner Flughafen geschlossen wird und alles niest und rotzt, will ich noch mal Sonne!!!

Saskia und ich (Timo) haben nur noch ein paar Tage Urlaub ĂŒbrig, also sollte die Anreise nicht zu lang sein. Was macht man da am besten ÄGYPTEN und weil mir alle immer vom The Breakers vorgeschwĂ€rmt haben, machen wir halt mal das. Ich möchte es hier schon mal vorwegnehmen, das war Gold richtig.

Aber fangen wir von vorne an.
Wir sind von NĂŒrnberg nach Hurghada geflogen zu einer echt unschönen Zeit und gegen 09:00 Uhr gelandet. Nach der schnellen Visa Beschaffung am Schalter ging es aus dem Flughafen raus und schon wartete auf der anderen Straßenseite ein gut gepflegter Ägypter im Hemd und Weste mit einer kleinen Limousine. Schwarz, kein Staub darauf, Ledersitzen und mit Becherhaltern. Leider ohne GetrĂ€nke, die haben wir auf der Fahrt im Supermarkt noch schnell bekommen.

Nach nicht einmal 45 Minuten waren wir in der Soma Bay und gingen an die Rezeption.
Das Erste, was mir aufgefallen ist und was Saskia zum Lachen brachte:

Die „Fliesen“ schauen robust aus! Nicht so als wĂŒrden sie unter einer BerĂŒhrung kaputtgehen.
Der nette Ägypter an der Rezeption hat uns empfangen, uns erklĂ€rt das jeder eine Aluflasche bekommt, die jederzeit mit Wasser aufgefĂŒllt wird und ganz wichtig im Hotel gibt es „Breakers-TIME“.

Die muss man kurz erklĂ€ren. Im Winter stellt man im Breakers die Uhr eine Stunde vor, damit man besser die Sonnenstunden ausnutzen kann. Im ersten Moment dachte ich mir, das ist doch Unsinn, nachdem Saskia sich in dem Urlaub jeden Tag den Sonnenaufgang zu einer vertretbaren Zeit angesehen hat, war sie davon ĂŒberzeugt.

Als wir auf dem Zimmer waren, einmal kurz geduscht und ein „Power Nepping“ betrieben haben. Ging es kreuz und quer durch die Anlange und man hatte immer ein GefĂŒhl dabei: Man bin ich entspann!.
Nichts mit ĂŒbermĂ€ĂŸig quitischig bunt, kaum Weihnachtsdeko, alles sauber, aufgerĂ€umt und aufeinander abgestimmt.

Ob es die HĂ€ngematten am Strand und auf dem Dach bei der Sauna waren.
Die HĂ€ngebetten und ĂŒbergroßen Schaukeln am Strand neben der Bar.
Die SitzsÀcke im Inneren oder das Schach- und Dame-Spiel.
Die Optik der Bar und des Restaurants oder der Pool im Innenhof.
Alles war optisch aufeinander abgestimmt und nichts war zu „grell“, aber alles einladend und entspannend.

Die Renovierung Anfang 2023 hat dem Breakers somit noch einmal wirklich gutgetan, um auch noch die letzten Kanten herauszuarbeiten.

Ich möchte gar nicht so auf die einzelnen Tage eingehen, sondern eher so ein bisschen von allen erzÀhlen.

Essens technisch war fĂŒr mich die Ägyptische Nacht mit traditioneller Ă€gyptischer Bekleidung und einer BauchtĂ€nzerin der Favorit. Aber auch das „SOUL Food“, was von Stefan (der Manager) und seinem Team am Freitag selbst zubereitet wurde, hatten war eine Geschmacksexplosion.

FĂŒr Vegetarier wurde auch eine neue GemĂŒse Brat Ecke eingerichtet, wo man immer sein selbst erstelltes GrillgemĂŒse zusammen stellen kann.

Die Sauna, die um ca. 16:30 Breaker-Zeit angeheizt wurde und einen Blick auf das Meer erlaubt, zumindest, wenn man nicht kurzsichtig ist, war genauso besonders wie die HÀngematten, die einen in den Schlaf geschaukelt haben und die man sich sogar auf den Balkon ins Zimmer hÀngen lassen kann!

Das Hausriff ist ĂŒber den langen Steg zu erreichen. FĂŒr den „Fuß-SchwĂ€cheren“ gibt es die Möglichkeit sich mit dem Golfcart bis zum Einstieg fahren zu lassen. Da ich immer noch erkĂ€ltet war und ich ein absoluter Warmduscher bin, war ich nicht viel im Wasser.
Das Hausriff ist schön und man hat die Möglichkeit auf Delphine zu treffen (welche ich vom Strand aus auch gesehen habe). Es ist auch eines der schönsten in der Gegend, das Hausriff im Mövenpick El Quesir hat mir persönlich besser gefallen.

Was man beim The Breakers wissen sollte, ist, dass es direkt beim Hotel keinen schönen Einstieg vom Strand aus ins Meer gibt, hier geht alles ĂŒber den Steg. 5-10 Minuten zu Fuß den Weg in Richtung Sonnenuntergang findet man eine Landzunge mit tollem Sand und wenig Steinen.

Das kleine aber gut bestĂŒckte Fitnessstudio wird gefĂŒhlt auch immer benutzt und wenn es doch mal nicht besetzt ist, dann ist auf der Dachterrasse oder am Strand Yoga.

Und zu Schluss noch Stefan: Der tauchende, kitende, kochende Manager.
Sein Ziel war es ein Hotel zu haben, wo ER gerne hingehen will und ER das GefĂŒhl hat, dass er Zuhause ist, mit vielen Freunden, die zu Besuch sind. Ich wĂŒrde behaupten, ohne seine Wohnung gesehen zu haben, das hat er geschafft! Er hat seine GĂ€ste gesucht und gefunden. Was ein Stammgast auch immer wieder beweist, da dieser nun seinen 70sten Besuch seit Eröffnung 2008 „hinter sich hat“.

Viel zu schnell kam unser Abreisetag und gefĂŒhlt habe ich in den wenigen Tagen neben:
Pool / Meer / Bett / Essen, nur die Seele baumeln lassen und in der HĂ€ngematte geschlafen.